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1904-1945 |
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1980-1985 1986-1989 1990-1993 1994-1995 1996-1997 1997-1999 2000-2004 2005-2008 |
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Trotz intensiver Bemühungen gelang es dem Verfasser der Vereinsgeschichte Helmut Kübler nicht, Schriftgut in ausreichender Menge vom Gründungsjahr 1904 bis zum Ende des 2. Weltkrieges ausfindig zu machen, da vieles verloren ging. So beruht die etwas spärliche Chronik bis zu diesem Zeitpunkt auf mündlicher Überlieferung und ist nicht vollständig. Nachstehend die wichtigsten Ereignisse der einzelnen Jahre: Im Jahre 1904 wurde der Verein als „Turngemeinde“ unter dem 1. Vorsitzenden Christian Dorsch und den Gründungsmitgliedern Wilhelm Fischer, Karl Friedel und Heinrich Schweikert gegründet. 1911 bildete eine Gruppe von Turnern einen eigenen Verein, bezeichnet als „Deutscher Turnverein“. Dies war aber nur vorübergehend. Schon 1927/28 versuchte man sich in Lehrensteinsfeld mit dem damals noch nicht all zu sehr bekannten Fußballsport. Das Jahr 1929 war dann der offizielle Beginn. Man vereinigte sich mit den Turnern unter dem Namen TSV Lehrensteinsfeld. Über viele Jahre hinweg konnte sich der Fußball innerhalb des Vereins behaupten, wenn auch mit recht unterschiedlichem Spielermaterial und Leistungsvermögen. Gespielt wurde zunächst auf der Waldheide und danach auf verschiedenen Wiesen und Äckern der Gemeinde Lehrensteinsfeld. Verantwortlich zeichneten damals Eduard Kaiser und Albert Frank.
Im Jahr 1929 vereinigten sich die Fußballer mit den Turnern zum TSV Lehrensteinsfeld unter der Vorstandschaft von Eugen Frank: Alfred Hüttinger als Schriftführer und Gustav Hüttinger, Wilhelm Hüttinger, Alfred Hüttinger, Johann Haag, Albert Frank, Alfred Frank, Alfred Gam, Adolf Merkle, Wilhelm Schlestein. Es wurde mit dem offiziellen Fußballsport begonnen. Um einen einigermaßen ständigen Spielbetrieb durchführen zu können, mußte man sonntags zu Spielen bis über Schwäbisch Hall hinausfahren, denn fußballsporttreibende Vereine waren noch recht wenige vorhanden. 1932/33 wurde die Fußballmannschaft Meister im Weinsberger Tal.
Von 1933 bis 1945 stagnierte das Vereinsleben zusehends. Der Spielbetrieb wurde nur noch bedingt weiter betrieben.
Schon Ende 1945 hat sich in der Gemeinde das Vereinsleben wieder mit einer Turn- und Fußballabteilung formiert. Vorstand war Wilhelm Marian sen., danach sein Sohn Willi Marian. Die Turnabteilung nahm unter den Turnern Gustav Fedra und Karl Wassermann einen Aufschwung. Die Fußballer nahm BM Wölfle in seine Obhut. Bereits am 25./26. 9. 1948 fand man sich zu einem Festabend in der Gemeindehalle (alte Kirche) ein. Tags darauf spielte sich ein 25- Punkteprogramm auf dem Sportplatz ab. Und abends ging es zum „Festkränzchen“ und zum Tanz mit der Kapelle Rau. Die Fußballer wurden 1949 Meister der C-Klasse und stiegen in die B-Klasse auf. In dieser Klasse konnte man sich zwei Jahre halten, danach wieder Abstieg in die C-Klasse, wo der TSV einige Jahre spielte. Die Abt. Turnen des TSV veranstaltete am 20.3.1949 ein Turn- und Sportfest. Mitwirkende waren die Abt. Fußball des TSV, der hiesige Gesang- und Musikverein, Kapelle Rau, Kreisriege Heilbronn und der TV Grantschen. Mit folgendem Text wurde um die Buben und Mädchen für den Besuch der Turnstunden geworben: „Frohsinn und Leben herrscht in unserer Turnstunde! Frisch und voller Kraft gehen jedes Mal unsere großen und kleinen Turner nach Hause! Voller Ungeduld erwarten sie die nächste Turnstunde! Auch auf Dich, Bub und Mädel, warten wir! Auch Du sollst zu uns kommen und mit uns turnen und spielen, lachen und singen!“
Karl Weik wurde im Jahr 1949 1. Vorsitzender des Vereins. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse belegte man 1950 am Schluss der Runde den 2. Tabellenplatz. Auch eine Jugendmannschaft konnte zu den Pflichtspielen wieder gemeldet werden. Außerdem nahm eine AH Mannschaft den Spielbetrieb auf. Der Gesamtverein hielt am 2.9.1951 einen Sporttag ab. Die Fußballer stiegen in die C-Klasse ab. 1953 wurde ausschließlich nur noch die Sportart Fußball im Verein betrieben. Am 31.5. wurde ein Fußballpokalturnier durchgeführt. Bereits am 27.8. wurde die Neuanlage eines Sportplatzes im Anschluss an den vollzogenen Schulhausneubau im Ausschuss diskutiert. Auch die aktiven Sportler zahlten jetzt einen Jahresbeitrag. Am 27.2.1954 gab sich der Verein eine eigene Satzung und wurde als e.V. beim Amtsgericht Heilbronn eingetragen. Als Vorleistung für den Sportplatz übernahm der Verein Kanalisationsarbeiten beim Schulhausneubau in der Schulstraße. Der Jahresbeitrag wurde im Jahr 1955 von DM 2.- auf DM 2.50 erhöht. In der Abt. Turnen tat sich nur bei ein paar Jüngeren für kurze Zeit etwas. 1956 schafften die Fußballer die Meisterschaft in der C-Klasse und wurden von Neckarwestheim kommend am Ortseingang vom Musikverein empfangen. Herr Dietzsch wurde am 2. 6. anlässlich seines 70. Geburtstages zum Ehrenmitglied ernannt. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse wurde man 1957 Vizemeister. Durch ein verlorenes Entscheidungsspiel gegen llsfeld stieg der TSV 1958 in die C-Klasse ab. In der Sportplatzangelegenheit bei der Schule zeichnete sich ein positives Ende ab. Wegen Spielermangels musste der Jugendspielbetrieb 1959 eingestellt werden. Auch die Reservemannschaft führte keinen geregelten Spielbetrieb mehr durch.
Der Verein begann im Jahre 1960 mit den Sportplatzarbeiten. Das Gelände hierzu stellte die Gemeinde durch Kauf und Grundstückstausch zur Verfügung. Die 1. Fußballmannschaft verzeichnete einen kolossalen Aufschwung. Mit Abstand wurde die Vizemeisterschaft errungen und mit dem Titel eines Bezirkspokalmeisters der Bezirkswanderpokal nach Lehrensteinsfeld geholt. 1961 wurde Abschied vom alten Sportplatz bei der Mühlscheuer genommen, der von Ehrenmitglied Herrn Dietzsch über 20 Jahre unentgeltlich zur Verfügung gestellt wurde. Vom 17. bis 19. Juni konnte der neue Sportplatz eingeweiht werden. Das ganze Dorf feierte mit. Die hiesige Volksschule unter der Leitung von Schulleiter Sauer und die Eltern der Schüler gestalteten den Kindernachmittag am Montag. Erstmals erfolgten Ehrungen an verdiente Mitglieder durch Verleihung der neu eingeführten Vereinsehrennadel in Bronze, Silber und Gold. Erneut holte man den Bezirkspokalmeistertitel und somit den Bezirkswanderpokal nach Lehrensteinsfeld.
Der Wiederaufstieg in die B-Klasse wurde 1962 geschafft. Auch die Reservemannschaft holte sich den Meistertitel. Der Jugendspielbetrieb wurde mit einer B-Jugend a. K. wieder aufgenommen. Am Sportplatz wurde ein provisorischer Scheinwerfermast erstellt und Umkleideräume in der Schule ausgebaut. 1963: Eine 2. Jugendmannschaft (C-Jugend) hat den Spielbetrieb aufgenommen. Hier war im Augenblick eine Teilnahme wichtiger als der Sieg. Am 31.8. nahmen wir Abschied von unserem einzigen Ehrenmitglied und Inhaber der goldenen Vereinsehrennadel Herrn Carl Dietzsch.
Im Jahr 1964 war die Mehrzweckhalle im Entstehen. Der Verein stellte für den Hartplatz vor der Halle einen Antrag auf Zuschuss aus Lotto/Toto-Mitteln und stellte diesen Betrag von DM 15.000.- der Gemeinde zur Verfügung. Erstmals fand keine Winterfeier statt. Die ersten Anfänge des Kinderturnens unter Lehrer Kh. Hilpert waren wieder zu verzeichnen. Als Vertrauensbeweis wünschte man sich von der Vorstandschaft bereits im Jahr 1965 wieder Neuwahlen. Hierbei wurden in geheimer Wahl der 1. Vorsitzende Karl Weik bei 2 Gegenstimmen, der 2. Vorsitzende Kurt Weinstock bei einer Gegenstimme und Schriftführer Helmut Kübler einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zusammen mit dem Musikverein veranstaltete man am 24. und 25. Juli ein Fest im örtlichen Rahmen auf dem Sportplatz und in der im Rohbau befindlichen Mehrzweckhalle. Die Turner nahmen 1966 wieder aktiv innerhalb des Vereins am Sportgeschehen teil. Ein erfreulicher Zustrom seitens der Schüler wurde verzeichnet, wobei die inzwischen bezogene Mehrzweckhalle den Ausschlag gegeben hat. Die Kegler wurden als weitere Abteilung in den Verein aufgenommen. Allseits verzeichnet der Verein eine erfreuliche Zunahme an Aktivität. Über 800 Kinder trafen sich am 2. Juli 1967 in Lehrensteinsfeld zum Gaukinderturnfest und wurden zu Mittag von der Bevölkerung verköstigt. Eine erstmals stattgefundene öffentliche Faschingsveranstaltung in der neuen Gemeindehalle fand nicht den gewünschten Zulauf. Trotz 7 Siegen und 3 Unentschieden in 24 Spielen müssen die Fußballer in die C-Klasse absteigen. Viel Aktivität war bei der AH Mannschaft unter Abteilungsleiter Kurt Schuster festzustellen, die erstmals an einer Verbandsrunde teilnahm.
Gewinner des Wanderpokals beim Fußballturnier 1972 der örtlichen Vereine war der Gesangverein. Wiederum konnten DM 500.- aus Platzeinnahmen dem Kindergarten zur Verfügung gestellt werden. Die Damenfußballerinnen wurden im Jahr 1973 Meister ihrer Staffel. Den verwaisten Jugendleiterposten im Fußball übernahm Manfred Edelmann. Die Kegelabteilung hat ihr erstes „Kegelfest“ am 1.5. beim Forellensee. Den Wanderpokal beim Fußballturnier der örtlichen Vereine holten sich die Feuerwehr/Kegler. Der Kindergarten erhielt eine Spende von DM 400,-. Die Turnabteilung veranstaltete eine Sonnwendfeier und trug am 15.9. Vereinsmeisterschaften aus. Überhaupt nahm die Abt. Turnen unter der Leitung von Bruni Maier wieder einen erfreulichen Aufschwung. Die AH-Mannschaft nahm an der Verbandsspielrunde teil. Ab 1974 spielte die Fußballjugend nun mit 3 Mannschaften: D, C und B. Die Fußballdamen wurden Bezirksmeister. Durch den immer umfangreicheren Spielbetrieb wurde ein weiteres Spielfeld notwendig.
Zusammen mit den örtlichen Vereinen fand am 25.4.1975 eine Veranstaltung in der Gemeindehalle zu Gunsten der „Aktion Sorgenkind“ statt. Der Reinerlös von DM 3039,70 konnte überwiesen werden. Die Fußhalldamen holten sich erneut den Bezirksmeistertitel und wurden zudem noch Bezirkspokalmeister. In den Spielen um die Württ. Meisterschaft wurden sie Dritter. Die seither von der VHS durchgeführte Frauengymnastik wurde 1976 in die Regie des Vereins übernommen. Der langjährige Trainer der 1. und 2. Mannschaft Kurt Megerle trat in diesem Jahr zurück und Reinhard Mayer gab das Amt des Abteilungsleiters auf. Zum neuen Abteilungsleiter wurde Siegfried Dehlinger gewählt und das Training übernahm Matthias Pauler, der dann später von Robert Zipser abgelöst wurde. Mit der Eröffnung einer E-Jugendmannschaft hatte man jetzt fünf Mannschaften im Spielbetrieb. Die D-Jugendmannschaft veranstaltete 1976 ein D-Jugend-Turnier‚ das zum Andenken und zu Ehren ihres verstorbenen Sportkameraden Frank Assenheimer durchgeführt und in den folgenden Jahren wiederholt wurde. Was der C-Jugend 73/74 gelang, nämlich Staffelmeister zu werden, wiederholte die D-Jugend im Spieljahr 78/79. Der TSV Lehrensteinsfeld erhielt unter Jugendleiter Manfred Edelmann vom Württembergischen Fußballverband den Ehrenpreis für gute Jugendarbeit.
Die Fußballerinnen wurden 1977 zum 4. Male Bezirksmeister und nahmen an der Verbandsstaffel, der höchsten Spielklasse im Damenfußball, teil. Der Bezirkswanderpokal wurde zum 3. Mal gewonnen und bleibt somit im endgültigen Besitz des TSV. Neben der sich jetzt sehr gut eingeführten Faschingsveranstaltung beschritt man mit der Abhaltung eines Kinderfaschings einen weiteren Weg, das Vereinsgeschehen zu beleben. Mit dem 01.05.1978 übernahm BM a.D. Erwin Wölfle den Vorsitz im Verein, nachdem Dieter Weinert nach 7 Jahren Vorstandstätigkeit um Ablösung gebeten hat. Das D-Jugendturnier, ausgetragen als „Frank-Assenheimer-Gedächtnisturnier“ hat auch im 3. Jahr seiner Austragung nicht an Zugkraft verloren, zumal die eigene D-Jugend den Wanderpokal gewinnen konnte. Der Verein übernahm die vollständige Renovierung des sich in katastrophalem Zustand befindlichem Sportplatzes. Die Gesamtkosten, inbegriffen der Kosten für die Eigenleistungen, beliefen sich für den Verein auf ca. 35.000.- DM.
Bei der Winterfeier am 7.1.1978 erhielt Helmut Kübler für seine 25jährige Tätigkeit als Schriftführer und Pressewart des Vereins die goldene Vereinsehrennadel verliehen. Die Damenfußballmannschaft belegte 1979 in der Verbandsstaffel den achtbaren 3. Tabellenplatz. In der Verbandspokalrunde wurde die Mannschaft Württ. Vizemeister. Leider hat sich der Wunsch des Vereins, sein Jubiläum mit der Erweiterung der Sportanlage zu feiern, nicht erfüllt. Möge dieser Wunsch, da doch eine unübersehbare Notwendigkeit besteht, bald in Erfüllung gehen. Der Verein hat einen Stand von 268 aktiven und passiven Mitgliedern. Hinzu kommen in der Turn- und Fußballabteilung noch 163 Buben und Mädchen im Alter bis zu 18 Jahren. Vom 6. bis 9. Juli 1979 feierte der Verein sein 75jähriges Vereinsjubiläum, zusammen mit dem 50jährigen Jubiläum der Abteilung Fußball. Dies war sicher ein herausragendes Ereignis in unserer Vereinsgeschichte. Neben vielen Festlichkeiten, die der 1. Vorsitzende Erwin Wölfle eröffnete, wirkte auch die Fußballabteilung mit allen Mannschaften mit. Herauszuheben wäre das Spiel der 1. Mannschaft gegen den VfR Heilbronn, das man allerdings mit 0:13 Toren verlor. Die AH Mannschaft spielte gegen die Sportpresse Stuttgart und erzielte ein beachtliches 3:3. Die Frauenmannschaft spielte gegen den FC Bellenberg, 2. der Verbandsstaffel/Süd, und siegte mit 6:1 Toren. Ein gelungenes Einlagespiel wurde von den Funktionären des TSV gegen deren Ehefrauen durchgeführt, das von den Frauen mit 1:2 gewonnen wurde.
Im Jahr 1980 wurden bei einer Unterschriftenaktion 533 Unterschriften zum Bau eines neuen Sportplatzes gesammelt und dem Bürgermeisteramt zur Weiterleitung an das Regierungspräsidium in Stuttgart überreicht. Die Fußballdamen belegten in diesem Jahr nach Beendigung der Saison Platz 3 in der Verbandsstaffel. Das Pokalendspiel gegen den VfL Schorndorf ging mit 2:6 verloren. Manfred Edelmann wurde am 19.04.1980 zum Abteilungsleiter Fußball gewählt. Stellvertretender Abteilungsleiter wurde Adolf Stein. Trainer zu diesem Zeitpunkt war Gerhard Kaiser. Ein Jahr später übernahm Hans Walleth diese Funktion als Spielertrainer. Die 1. Mannschaft spielte in der Kreisklasse A Staffel 1.
Regine Reichert (jetzt Frau Marbach) wurde 1981 zur Abteilungsleiterin Turnen bestellt. Auch in diesem Jahr wurden die Fußballdamen Dritte in der Verbandsstaffel, das Pokalendspiel wurde mit 1:3 gegen Bellenberg verloren. Die Fußball-D-Jugend erkämpfte sich die Staffelmeisterschaft. In dieses Jahr fiel auch der Baubeginn des Ausweichsportplatzes am See. 1982: Die Fußballdamen verloren das Pokalendspiel gegen Oberteuringen knapp mit 7:8 Toren nach Elfmeterschießen. Gegründet wurde 1983 die Leistungsgruppe der Turnabteilung (Buben und Mädchen). Die Leitung übernahmen Regine und Karl Marbach. Die Ära der Fußballdamen ging im Jahr 1984 wegen Mangels an Spielerinnen zu Ende. Die Mannschaft wurde abgemeldet. Auch die Fußballmannschaft musste in diesem Jahr von der B-Klasse in die C-Klasse absteigen. Anlässlich der Winterfeier am 21. 12. 1985 wurde Helmut Kübler die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Im Spieljahr 1986/87 erfolgte der Wiederaufstieg in die Kreisklasse A. Dies wurde unter Vorstand Siegfried Kronmüller mit Trainer Peter Vogt, der Mannschaft und vielen Fußballanhängern in der Gemeindehalle würdig gefeiert. 1987 schlossen sich ca. zehn Jugendliche zusammen und gründeten eine Volleyballgruppe innerhalb der Turnabteilung. In dieses Jahr fiel auch das 1. Wein- und Straßenfest in Lehrensteinsfeld, bei dem auch der TSV selbstverständlich mitwirkte. Der Stand in der Schloßstraße ist jedes Jahr immer noch beliebter Treffpunkt für jung und alt. Für die Fußballjugend war im Jahr 1988 ein besonderer Höhepunkt: Arie Haan, ehemaliger holländischer Nationalspieler und Trainer des VfB Stuttgart, gab ein Probetraining. In der Gemeindehalle fand der 1. Tag der offenen Tür des TSV Lehrensteinsfeld statt. Am 16. April verstarb Turnpionier Christian Weinstock. Das Seefest am Forellensee, bisher von den Keglern ausgerichtet, wurde an den Hauptverein abgegeben und findet jedes Jahr am 1. Mai statt. Im Jahr 1989 hatte der Verein eine Mitgliederzahl von 500 erreicht. Werner Steinle wurde Ehrenmitglied. Am 30. 12. feierte Ehrenvorsitzender Karl Weik mit seiner Frau Frida Goldene Hochzeit. Jens Dieterich, Florian Grauf, Martin Bless und Martin Wilper qualifizierten sich für die Aufnahme im Landesstützpunkt Kunstturnen Heilbronn.
Walter Assenheimer erhielt am 10.10.1990 das Bundesverdienstkreuz. Die Jugendturner des TSV erreichten den dritten Platz bei den baden-württembergischen Kunstturnmeisterschaften in Oppenweiler. Im Juli 1991 übernahm Erich Bleher die Fußballabteilung. Ein Bild der Mannschaft zum damaligen Zeitpunkt. Sie spielte in der Kreisklasse B.
Im Jahr 1991 nahm die Volleyballmannschaft in der offiziellen Spielrunde für Freizeit-Mixed teil. Am 10. September verstarb Walter Assenheimer im Alter von 78 Jahren. Mit ihm verlor der Verein einen fußballbegeisterten und großzügigen Sponsor. Die Turnabteilung gründete eine Tischtennis-Gruppe. Sabine Knoll wurde in den württembergischen Landesstützpunkt für Kunstturnen aufgenommen und belegte 1992 den 9. Platz bei den württembergischen Nachwuchsmeisterschaften im Kunstturnen. Im selben Jahr wurde Regine Marbach nach 12 Jahren Abteilungsleiterin Turnen im Rahmen des Turnnachmittags feierlich verabschiedet. Am 5. August 1993 wurde Manfred Edelmann für seine Verdienste um den TSV zum Ehrenmitglied ernannt. Corinna Bihlmayer, Sarah Esslinger, Sabrina Jenkner und Daniela Volkmann trainierten im Heilbronner Leistungszentrum.
Das Jahr 1994 war geprägt von der Turnabteilung. 27. 3.: Turnnachmittag unter dem Motto „90 Jahre Turnen in Lehrensteinsfeld“.
11. 6.: Corinna Bihlmayer und Sabrina Jenkner nahmen an den württembergischen Meisterschaften in Gäufelden teil und erreichten die Plätze 15 und 19. 12. 6.: Vier erste, drei zweite und zwei dritte Plätze gab es beim Gaukinderturnfest in Beilstein. Innerhalb der Turnabteilung wurde eine Lauftreffgruppe gegründet. 2. 7.: Sabine Knoll belegte bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften in Freudenstadt den 28. Platz. 11. 9.: Corinna Bihlmayer und Daniela Volkmar qualifizierten sich zu den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften. 28. 9.: Die Mädchenmannschaft Schülerinnen E gewann die Vorrunde der Gauliga und am 8. 10. die Zwischenrunde der Gauliga.
In der Gemeindehalle fand 1995 erstmals das Mitternachtsturnier der Volleyballer statt. Eine Jugendvolleyballgruppe wurde gegründet. Ebenfalls im Jahre 1995 gab es sehr schöne Erfolge für den TSV. Drei erste, vier zweite und ein dritter Platz wurden beim Gaukinderturnfest errungen. Die Volleyballer gründeten eine Volleyball-Freizeitgruppe. Drei erste und vier zweite Plätze gab es bei den Gauschülermeisterschaften in Leingarten. Die Völkerballmannschaft der Jungen wurde Gaumeister. Einen dritten Platz gab es für Sabine Knoll im Deutschen Sechskampf beim Gauturnfest in Heilbronn. Sie nahm auch an den bayerischen und hessischen Landesmeisterschaften teil. Am 16.7. erreichte Daniela Volkmann den 25. Platz bei den württembergischen Meisterschaften im Deutschen Mehrkampf in Ehingen an der Donau. Platz 1 gab es für die Schülerinnen E am 29. 9. in der Vorrunde der Gauliga und ebenfalls Platz 1 in der Zwischenrunde. Am 21. 10. errangen die Schülerinnen E die Gaumeisterschaft in der Gauliga.
Im folgenden Jahr 1996 setzte sich die erfolgreiche Arbeit in den einzelnen Abteilungen fort. Die Volleyballer schafften den Aufstieg in die C-Klasse und gründeten eine zweite Mannschaft. Eine Außenfeldanlage für Volleyball wurde errichtet. Am 2.2. wurden bei den Tischtennis-Minimeisterschaften drei erste und drei zweite Plätze errungen. Bundesligaturner Rainer Moser von der WKTV Stuttgart weihte am 10.3. im Rahmen des Turnnachmittags das neue Seitpferd ein. Am 16.6. gab es zwei erste, drei zweite und fünf dritte Plätze beim Gaukinderturnfest in Untergruppenbach und am 30.6. zwei zweite und einen dritten Platz bei den Gauschülermeisterschaften in Neuenstadt.
Am 21.9. qualifizierte sich Sabine Knoll zu den deutschen Meisterschaften im Deutschen Mehrkampf in Koblenz. Ein ganz besonders schöner Erfolg war der Turnfestsieg von Sabine Knoll beim Landesturnfest in Ulm im Kunstturnen Pflicht/Kür- Vierkampf.
In der Gaumeisterschaft schieden die Schülerinnen E in der Zwischenrunde aus, während die Schülerinnen D den 2. Platz errangen und somit Gau- Vizemeister wurden. Am 2.11. fand in der Gemeindehalle ein großer Ehrenabend statt, in dessen Rahmen Kurt Weinstock zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Die Winterfeier fand am 7.12. unter dem Motto „Olympia in Lehremy“ statt.
Die 1. Mannschaft der Volleyballer stieg 1997 in die B-Klasse auf. Am 4.3. verstarb Ehrenvorsitzender Karl Weik im Alter von 83 Jahren. Auch in diesem Jahr gab es am 22.6. drei erste und drei dritte Plätze beim Gaukinderturnfest in Willsbach und am 29. 6. zwei erste, einen zweiten und einen dritten Platz bei den Gauschülermeisterschaften in Güglingen. Am 20.7. belegte Benjamin Eberle Platz 29 bei den württembergischen Meisterschaften im deutschen Mehrkampf. Das erste Zeltlager der Turnjugend fand am 25.7. statt. Ehrenmitglied Werner Steinle verstarb am 17.8. im Alter von 66 Jahren. Die Schülerinnen D errangen am 10.10. den ersten Platz der Gauliga-Vorrunde und am 26.10. Platz 3 der Endrunde. Die Volleyballer machten sich 1998 als Abteilung im TSV selbstständig und stiegen aus der Turnabteilung aus. Die 1. Mannschaft stieg in die Volleyball-A-Klasse auf und im folgenden Jahr wieder in die B-Klasse ab.
Im Jahr 2001 kehrte die 1. Mannschaft der Volleyballer wieder in die A-Klasse zurück und die 2. Mannschaft stieg in die C-Klasse auf. Aber 2002 stieg die 1. Mannschaft wiederum in die B-Klasse ab, während die 2. Mannschaft 2003 in die B-Klasse aufstieg. Fußball: Da sich einige Spieler beruflich veränderten und sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stellten, musste für das neue Spieljahr der Spielbetrieb eingestellt und die Mannschaft abgemeldet werden.
Das Jahr 2004 steht nunmehr im Zeichen des 100jährigen Jubiläums. Mit verschiedenen Veranstaltungen wird im Laufe dieses Jahres der TSV Lehrensteinsfeld sein breites Sportangebot allen Altersgruppen den Einwohnern nahe bringen und zum Mitmachen animieren.
2006 fällt der Startschuss für die Sanierung des Sportplatzes am See und für den
Bau unseres eigenen Vereinsheims. Der allseits beliebte "Dürre Ascht" wird
abgerissen, der Sportplatz von Grund auf neu gestaltet. Stück für Stück konnten
die Lehrensteinsfelder den Fortschritt der beiden Baustellen mitverfolgen. Am
12. Mai 2007 war der Spatenstich für das Vereinsheim und die Einweihung des
Sportplatzes. Im Mai 2008 waren das Dach fertig gedeckt und die Fenster und
Türen eingebaut. Die Innenarbeiten werden wohl noch bis 2009 dauern. Ohne die
Hilfe einiger treuer TSV'ler wäre der Bau noch nicht so weit fortgeschritten. |
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